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Kopfhörer Test – Der große Kopfhörer Test 2014

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Kopfhörer Test – vor dem Kauf wissen, welches Modell überzeugt

Ein Blick in die Verkaufsregale von Elektrohändlern oder in einen Onlineshop genügt, um festzustellen, wie reichlich die Auswahl an Kopfhörern ist. Sie sind in den unterschiedlichsten Ausführungen erhältlich: als In-ears, Bügelkopfhörer, ohrumschließend, mit Kabel, ohne Kabel, als Headset mit Mikrofon und in vielen weiteren Variationen. Doch, welcher Kopfhörer erfüllt tatsächlich die eigenen Ansprüche und überzeugt mit einer guten Klangqualität? Gibt es Modelle, die sowohl bei Computerspielen auf der ganzen Linie begeistern als auch Musik in allen Klangfarben wiedergeben? In unserem Kopfhörer-Test haben wir einige Modelle genauer überprüft und eine Bestenliste erstellt. Zudem zeigen wir auf, welche Faktoren einen guten Kopfhörer ausmachen und erklären in unseren ausführlichen Testberichten, wo wir bei einzelnen Modellen die Stärken und Schwächen sehen.

Die Entscheidung: Welche Bauart kommt für mich infrage?

So praktisch wie Kopfhörer auch sind, so unterschiedlich fallen sie aus. Fakt ist, dass nicht jeder Kopfhörer mit jedem Menschen harmoniert und sich für sämtliche Tätigkeiten eignet.

Ohrstecker und In-Ears

Gerade In-Ear-Kopfhörer oder Ohrstecker erweisen sich bei körperlichen Tätigkeiten häufig als unpraktisch, da sie gerne aus den Ohren herausrutschen. Sicherlich lässt sich dieses Ärgernis eingrenzen, indem passende Stecker erworben werden, doch zeigen sich Probleme oftmals erst im Praxistest. Die In-Ear-Variante gibt es allgemein in zwei Bauarten.

Die erste, korrekt als In-Ear-Kopfhörer bezeichnete, wird direkt in den Gehörgang gesteckt und hat einen relativ festen Halt. Ear-Buds hingegen bestehen aus flachen Kopfhörern und werden nur leicht an den Gehörgang gepresst. Die In-Ear-Variante eignet sich generell zum Musikhören über MP3-Player, Smartphones und können durchaus mit einem Laptop oder Netbook kombiniert werden. Allerdings sollten Nutzer unterwegs darauf achten, dass die Umgebungsgeräusche stark gedämmt werden. Im Straßenverkehr stellen diese Kopfhörer durchaus ein Sicherheitsrisiko dar – doch gilt das für fast jeden Kopfhörer, sobald die Musik relativ laut wiedergegeben wird.

Ear-Buds empfinden etliche Nutzer als komfortabler gegenüber den In-Ear-Steckern. Allerdings bieten sie weniger Halt und geben Bässe schlechter wieder, sobald sie nicht optimal im Ohr sitzen. Die Anwendungsbereiche unterscheiden sich kaum von den In-Ears, nur können Ear-Buds kaum zum Joggen oder Sport verwendet werden, da sie zu locker im Ohr sitzen. Alternativ können die Ear-Buds mit Bügeln kombiniert werden, die einen besseren Halt am Ohr bieten.

Muschel- und Bügelkopfhörer

Diese Variante der Kopfhörer besteht nicht aus kleinen Stöpseln, die in das Ohr eingesetzt werden, sondern aus Ohrmuscheln, die auf dem Ohr aufliegen. Auch hier gibt es wieder gewaltige Unterschiede. So können die Kopfhörer nur aufliegend gestaltet sein oder aber, sie umschließen das Ohr komplett.

Ohraufliegende Modelle sind sehr platzsparend und besitzen einen hohen Tragekomfort. Die Bauweise ist leicht gehalten, der Kopfbügel lässt sich wahlweise auf dem Kopf oder auch im Nacken tragen. Auch der Sound überzeugt bei guten Modellen.
Ohrbedeckende Kopfhörer decken das gesamte Ohr ab und gehören bereits zu den größeren, auffälligen Modellen. Auch hier kommt ein Bügel zum Tragen, der die Ohrmuscheln nicht nur miteinander verbindet, sondern sie fest auf die Ohren presst. Der ohrbedeckende Kopfhörer deckt das komplette Ohr ab und dämpft die Umgebungsgeräusche optimal. Sollen Außengeräusche für spezielle Anwendungsbereiche noch besser ausgeschlossen werden, integrieren einige Hersteller zusätzliche Filter, die Straßenlärm oder Gespräche fast vollständig aus der Wiedergabe ausblenden.

Ohrumschließende Kopfhörer sind gerade in der Gamingszene ein Begriff und gelten als das A und O unter den Kopfhörern. Diese Modelle umschließend das Ohr komplett, verfügen über eine dicke Polsterung, die den Tragekomfort erhöht und gleichzeitig Außengeräusche fast ausschließlich abdämpft. Gerade für den professionellen Einsatz, für das ordentliche Heimkinovergnügen ohne die Nachbarn zu belästigen und für Computergames eignen sich diese Modelle hervorragend. Doch sie bieten auch Nachteile. Bauartbedingt sind sie recht groß und schwer – zum Joggen sind sie kaum geeignet, ebenfalls empfinden viele Nutzer sie als zu schwer, um sie unterwegs mit sich zu führen.

Die technischen Anforderungen

Selbst die kleinsten Kopfhörer sind kleine technische Wunderwerke. Genau diese Technik entscheidet, ob der Klang hervorragend ist oder doch eher nur zur lockeren Untermalung nebenbei ausreicht. Wie in vielen anderen Bereichen auch, werden die technischen Anforderungen im Fachjargon mit speziellen Begriffen benannt. So gibt der Klirrfaktor beispielsweise die Tonverzerrung an. Hier gilt: Ein geringer Wert ist gut. Unter dem Schalldruck hingegen verstehen Kenner von Kopfhörern und Headsets die Verzerrung von Tönen ab einer gewissen Lautstärke. Um den Schalldruck zu beziffern, kommt die Dezibelmessung zum Vorschein, um die Lautstärke genau zu bestimmen. Grundsätzlich ist es so, dass ab einer bestimmten Lautstärke Töne nur noch verzerrt oder auch scheppernd wiedergegeben werden. Dies ist ein Nachteil, der das akustische Vergnügen deutlich beeinträchtigt. Ein guter Kopfhörer bietet also einen Schalldruck, der erst bei sehr hohen Lautstärken entsteht. Recht gute Modelle besitzen einen Wert von 90 Dezibel – umso höher dieser Wert ansteigt, desto besser ist der Kopfhörer für hohe Lautstärken geeignet.

Maßgeblich für einen soliden Sound ist die Frequenz, also das Klangspektrum. Klänge werden in tiefe und hohe Töne gegliedert, die von einem guten Kopfhörer wiedergegeben werden können sollten. Um sowohl sehr tiefe als auch sehr hohe Töne erzeugen zu können, muss der Kopfhörer einen großen Frequenzgang besitzen.

Wie entstehen die Töne?

Im Handel gibt es nicht nur unzählige Kopfhörer, sie sind auch in unterschiedlichen Preisklassen erhältlich. Da stellt sich schon einmal die Frage, warum es ein teures Modell sein soll, wenn auf dem Wühltisch Kopfhörer oder gar Headsets liegen, die für einen einstelligen Betrag erhältlich sind. Die Antwort auf diese Frage ist, dass gute Kopfhörer schlichtweg ihr Geld wert sind. Sie weisen einen wesentlich besseren Klang auf und greifen auf unterschiedliche Systeme zur Klangerzeugung zurück:

Elektrostatische Schallumwandlung

Diese Variante produziert einen tollen Klang, der sich über breite Frequenzen erstreckt. Um den Klang zu erzeugen, greifen Hersteller auf Flächenelektroden und Polymerfolien zurück.

Dynamische Schallumwandlung

Ähnlich wie bei gewöhnlichen Lautsprechern kommen bei diesem Kopfhörer ebenfalls Magneten, Spulen und Membrane zur Anwendung. Die Kopfhörer bieten ein sehr ausgeprägtes Klangspektrum und trotz ihres oftmals recht geringen Preises ein gutes Soundergebnis, welches aber nicht an die elektrostatische Schallumwandlung heranreicht.

Raumklang?

Wer seine Kopfhörer nicht nur zum Musikhören verwendet, sondern Computerspiele und Filme über Kopfhörer genießen möchte, liebäugelt nicht selten mit Kopfhörern, die den Surround-Klang unterstützen. Um das System in einem Kopfhörer umzusetzen, bauen Hersteller verschiedene Lautsprecher in die Kopfhörer ein. Einige Modelle bieten die Möglichkeit, aktiv von Stereo auf Dolby 5.1 oder 7.1 umzuschalten.

Der Tragekomfort und die Reichweite

Keine Frage: Der Tragekomfort von Kopfhörern ist maßgeblich. Gerade bei Headsets mit einem integrierten Mikrofon darf nichts drücken oder scheuern, da die Kopfhörer zumeist über mehrere Stunden hinweg getragen werden. Ein wichtiges Kriterium für den Tragekomfort ist beispielsweise der Bügel. Dieser sollte breit sein – und im besten Fall gepolstert. Auf diese Weise verteilt sich das Gewicht des Headsets auf ein breiteres Areal, sodass er insgesamt leichter wirkt. Gut abgepolsterte Ohrmuscheln, die mit einem angenehmen, weichen Material überzogen sind, erhöhen den Tragekomfort ebenfalls. Doch auch das Mikrofon trägt zum Komfort bei. Es sollte variabel sein, sich abklappen lassen oder sogar abnehmbar sein.

Doch, in welcher Beziehung steht die Reichweite eines Kopfhörers mit dem Tragekomfort in Beziehung? Relativ eng, um ehrlich zu sein. Ein Kopfhörer, der ausschließlich über eine Kabelverbindung mit dem Medium verbunden werden kann, besticht zwar meist mit einem absoluten Klanggenuss, schränkt den Nutzer aber auch räumlich ein. Schlichtweg kann ein kurzes Kabel schon zu Verspannungen führen. Steht der Tower eines Computers nicht in der unmittelbaren Nähe, hat der Gamer bei sehr kurzen Kabeln kaum Bewegungsfreiraum und wird seinen Komfort als eingeschränkt empfinden. Allerdings bieten Kopfhörer, die rein über Funk mit dem Medium verbunden werden, auch nicht immer die besten Ergebnisse. Letztendlich leidet der Klang immens unter einer USB- oder anderweitigen Funkverbindung und kommt nicht an die Klinkenverbindung heran. Stört der verminderte Klang nicht, sollten Nutzer aber ebenfalls die Reichweite der Funkverbindung mit berücksichtigen. Möchten sie sich im Raum bewegen oder vielleicht sogar ohne Unterbrechung der Verbindung in den Nebenraum gehen, benötigen Sie einen Funkkopfhörer mit einem groß angelegten Funkbereich.

Tipps für Kabelkopfhörer

Soll es ein kabelgebundener Kopfhörer sein, ist die Länge schon einmal maßgeblich. Der Stecker, als Klinken- oder auch Bananenstecker bezeichnet, ist in der Regel gleich, sodass Nutzer kaum befürchten müssen, dass der Anschluss nicht passt. Letztendlich gilt: Für Computer, MP3-Player und Handys werden meist 3,5 mm-Stecker verwendet. An eine Stereoanlage werden häufig 6 mm-Stecker angeschlossen. Aber das Kabel selbst spielt eine große Rolle. Es sollte so beschaffen sein, dass die im Kabel liegenden Drähte nicht brechen. Sehr starre Kabel neigen dazu, schnell einen Kabelbruch zu erleiden. Es hat Sinn, einen Kopfhörer zu nutzen, dessen Kabel auf eine Trommel aufgewickelt wird. Diese Vorgehensweise verhindert Knoten und schützt das Kabel. Sollte es doch zu einem Kabelbruch kommen, ist es sinnvoll, wenn das Kabel austauschbar ist.

Tipps für Funkkopfhörer

Die Bewegungsfreiheit bei Headsets mit Funkverbindung ist natürlich grandios. Zumeist werden die Signale über Bluetooth oder Funk übertraben, wobei die digitale Signalübertragung fast nur noch über Bluetooth stattfindet. Auf dem digitalen Weg findet die Übertragung heute generell statt, was für den Nutzer schon einmal deutliche Vorteile hat. Immerhin gibt es kein Rauschen und das Klangerlebnis ist wesentlich besser, als bei analogen Übertragungstechniken.

Kopfhörer mit Bluetooth-Übertragung verfügen über eine geringere Reichweite, die von Hersteller zu Hersteller variieren kann. Da lohnt es sich, nachzuschauen, welche Angaben Sennheiser, Grundig oder auch Panasonic angeben. In der Regel liegt die Reichweite bei mehreren Metern, allerdings sinkt die Übertragungsweite, wenn sich Gegenstände zwischen dem Sender und Empfänger befinden. Funkkopfhörer bieten sich für größere Reichweiten an und sind durchaus mit schnurlosen Telefonen zu vergleichen. Möchte sich der Nutzer in großen Häusern bewegen und durchweg Musik hören, ist diese Variante sicherlich dem Bluetooth-Kopfhörer vorzuziehen.

Welches Modell überzeugt?

Mit dieser Frage haben wir uns in unserem Kopfhörer-Test ausgiebig beschäftigt und nicht nur die vorgenannten Aspekte beleuchtet, sondern die einzelnen Kopfhörer nach ihrem Lieferumfang, der Optik, der Verpackung und vielen weiteren Punkten bewertet. Dabei beschränken wir uns nicht auf einzelne Hersteller. Stattdessen bieten wir die ganze Bandbreite von Headsets im hoch-, mittel- und niedrigpreisigen Rahmen. Von Sennheiser über Grundig bis hin zu Teufel – welcher Kopfhörer überzeugt und welches Headset darf bei der nächsten Gamingnacht dabei sein?